Über Mich

Mein Weg zur Psychotherapie hat in der praktischen psychosozialen Arbeit begonnen. Seit 2016 begleite ich Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen – zunächst in der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie, später auch in der Akutpsychiatrie und Wohnungslosenhilfe.

Diese Erfahrungen haben meinen Blick dafür geschärft, dass psychische Belastungen nie losgelöst vom Lebensumfeld betrachtet werden können. Beziehungen, Wohnen, Arbeit, finanzielle Sicherheit, gesellschaftliche Teilhabe und persönliche Lernerfahrungen wirken zusammen. In der Therapie berücksichtige ich deshalb sowohl das individuelle Erleben als auch die Bedingungen, unter denen ein Mensch lebt.

Ich arbeite ruhig, respektvoll und transparent. Mir ist wichtig, dass therapeutische Überlegungen nachvollziehbar bleiben und wir Ziele und Vorgehen gemeinsam abstimmen. Neben dem Verständnis belastender Muster geht es immer auch darum, vorhandene Fähigkeiten und Ressourcen sichtbar und im Alltag nutzbar zu machen.

Fortbildungen und fachliche Vertiefungen

Psychotherapeutische Arbeit entwickelt sich durch Ausbildung, praktische Erfahrung, Supervision und kontinuierliche Fortbildung weiter. Bei der Auswahl meiner Fortbildungen interessieren mich besonders Ansätze, die ein differenziertes Fallverständnis mit konkreten, alltagsnahen Veränderungsmöglichkeiten verbinden.  

Die folgenden Vertiefungen ergänzen meine verhaltenstherapeutische Ausbildung. Welche Perspektiven und Methoden in einer Therapie tatsächlich zum Einsatz kommen, richtet sich immer nach Ihrem Anliegen, Ihren Zielen und der gemeinsamen Behandlungsplanung.

 

  • Basiscurriculum Schematherapie

 Institut für Schematherapie Wien (IST-W), 2025–2026

Das Basiscurriculum vertieft das Verständnis länger bestehender emotionaler und zwischenmenschlicher Muster. Schematherapeutische Konzepte können dabei helfen, prägende Lernerfahrungen, zentrale Bedürfnisse und unterschiedliche innere Zustände besser einzuordnen. In der Therapie nutze ich diese Perspektive insbesondere dann, wenn sich bestimmte Reaktionen oder Beziehungsmuster trotz guter Vorsätze wiederholen.

  • Recovery-Oriented Cognitive Therapie (CT-R)

Beck Institut 2026

Das CT-R ist eine recovery-orientierte Weiterentwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie. Sie richtet den Blick gezielt auf Fähigkeiten, Interessen, Werte, soziale Verbundenheit und persönliche Zukunftsvorstellungen. Die Fortbildung unterstützt mich dabei, gemeinsam mit Patient:innen erreichbare Schritte zu entwickeln, die Selbstwirksamkeit stärken und ein bedeutsames Leben wieder stärker in den Mittelpunkt rücken.  

  • CT-R im Kontext von Justiz und Reintegration

 Recovery-Oriented Cognitive Therapy for Justice-Involved Individuals, Beck Institute 2026

Diese Fortbildung beschäftigt sich mit recovery-orientierter kognitiver Therapie bei Menschen, die Erfahrungen mit dem Justizsystem gemacht haben oder vor Aufgaben der sozialen Reintegration stehen. Im Mittelpunkt stehen eine respektvolle, nicht stigmatisierende Zusammenarbeit, die Stärkung persönlicher Ziele und das Entwickeln tragfähiger Perspektiven für den Alltag und die gesellschaftliche Teilhabe.

  •  Kognitive Verhaltenstherapie im Umgang mit Ärger

 CBT for Anger Managment, Beck Institute, 2026

Die Fortbildung vermittelt verhaltenstherapeutische Möglichkeiten, Ärger und damit verbundene Reaktionen genauer zu verstehen. Dazu gehören das Erkennen persönlicher Auslöser, Gedanken, körperlicher Warnsignale und typischer Handlungsmuster sowie das Einüben hilfreicher Strategien für Emotionsregulation, Kommunikation und den Umgang mit Konflikten.

  •  Entscheidungsfindung in helfenden Berufen

 CBT for Helping Professionals Decision Making Skills, Beck Institut, 2026

Schwierige Entscheidungen sind häufig mit Unsicherheit, widersprüchlichen Bedürfnissen oder der Sorge vor möglichen Folgen verbunden. Die Fortbildung vertieft strukturierte kognitiv-verhaltenstherapeutische Zugänge, mit denen Optionen, Bewertungen, Werte und Hindernisse nachvollziehbar geordnet werden können. Diese Perspektive kann sowohl in der Psychotherapie als auch in der Fallreflexion hilfreich sein.

  • Bewegung als Intervention für psychische Gesundheit

 Exercise as a Mental Health Intervention, Beck Institut, 2026

Bewegung kann psychisches Wohlbefinden, Aktivierung und den Umgang mit Stress unterstützen. Die Fortbildung befasst sich damit, körperliche Aktivität realistisch, individuell und ohne Leistungsdruck in psychotherapeutische Veränderungsprozesse einzubeziehen. Entscheidend sind kleine umsetzbare Schritte, persönliche Vorlieben und die jeweilige gesundheitliche Situation.                                                                                                                                                        

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